Premiere in Lech: Baron Hannes Schneider – die Gitarre aus dem Fuchsloch

Hannes Schneider ist wohl der berühmteste Sohn des Arlbergs. In den Anfängen des letzten Jahrhunderts hat er die „Arlberg-Technik“ entwickelt. Er war einer der ganz großen Skipioniere, ein Star seiner Zeit. Hannes Schneider und einige seiner damaligen Schüler haben das Wissen des Skiclub Arlberg weitergegeben und den Skisport in die Welt hinaus getragen, ganz besonders in die USA, nach Südamerika und nach Japan.

Der 12. April 2018 stand im Schmelzhof ganz im Zeichen des großen Arlberger Skipioniers. Eine ungewöhnliche musikalische Idee feierte Premiere in Lech. Die „Baron Hannes Schneider“ wurde erstmals hier präsentiert.

Martin Rhomberg, der Präsident der „Foundation Friends of Hannes Schneider“ und passionierter Gitarrenliebhaber hatte 2016 eine ungewöhnliche Idee. Mit dem Holz des abgebrochenen Elternhauses von Hannes Schneider, dem sogenannten „Fuchsloch“, trat er an den bekannten Instrumentebauer Nick Page heran und bat ihn, eine Gitarre zu bauen. Die Bodendielen aus mehr als 500 Jahre alter Haselfichte sahen vielversprechend aus. Darüber war möglicherweise auch schon Leni Riefenstahl barfuß gelaufen, als sie 1931 mit Hannes Schneider am Arlberg den weltweiten Kinoerfolg „Der weiße Rausch“ drehte. Nick Page machte sich also an die Arbeit. Gut ein Jahr später, nach unzähligen Stunden Handarbeit, entstand eine Gitarre der Modellreihe „Baron“ – die „Baron Hannes Schneider“.

Profimusiker Charlie Bonat zeigte bei der Erstpräsentation in Lech am 12. April im Schmelzhof, wie gut dieses Schmuckstück klingt. Er verzauberte die Schmelzhof Gäste zum Saisonfinale mit feinsten Klängen aus der Rock-, Pop- und Soulgeschichte. Von Jimi Hendrix bis Eric Clapton. In der Blauen Bar wurde noch bis spät in die Nacht hinein gejamt und gefeiert.

Impressionen von der Premiere der „Baron Hannes Schneider“ in Lech …

Fotos: Andi Sillaber, Martin Rhomberg und Bernd Wölfler